Covid-19: Wie Mitarbeitende jetzt unterstützt werden sollten

HR & Kultur

Welche Herausforderungen bringt Covid-19 für Unternehmen?

Covid-19 bedeutet nun schon seit knapp zwei Jahren branchenübergreifend Ungewissheit und Anspannung für Arbeitgebende und Arbeitnehmende. Neben der Sorge um Freunde und Familie und der allgemeinen Unsicherheit am Arbeitsplatz, führen Themen wie Sucht, finanzielle Sorgen und soziale Isolation zu einer stärkeren Belastung. Die Corona Pandemie hat damit einen negativen Einfluss auf den mentalen Gesundheitszustand von Mitarbeitenden und letztlich auch den Erfolg des Unternehmens.

Hinzu kommt, dass die Arbeit von zu Hause die interne Kommunikation im Unternehmen und somit die Beratung und Unterstützung von Mitarbeitenden erschwert. So zeigten Studien schon vor der Ausweitung der Arbeit im Homeoffice, dass 82% der Arbeitnehmenden ihre Ansprechperson für Konflikte am Arbeitsplatz nicht kennen (LinkedIn, 2019) und dass jede zweite Person schweigt, wenn sie bei der Arbeit Konflikte erlebt (Forsa, 2018; Deloitte, 2020). Gerade deshalb liegt es nun an Unternehmen, Kommunikationsprozesse und Unterstützungsangebote neu zu denken und ihren Mitarbeitenden Tools und Anlaufstellen bereitzustellen, die den aktuellen Anforderungen gerecht werden.

Was sollten Führungskräfte jetzt tun?

Wenn es darum geht, stark aus der Corona-Krise hervorzugehen, sollte für Unternehmen die Gesundheit, Produktivität und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden eine Top-Priorität einnehmen. Dabei sollten Unternehmen vor allem auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden hören und Kommunikationswege so optimieren, dass sie ihre Belegschaft im Büro, in der Produktion, aber auch im Homeoffice erreichen. Gleichzeitig sollten Mitarbeitende die richtige Ansprechperson jederzeit und von überall kontaktieren können, um Fragen zu stellen und Probleme zu lösen.

Hierzu gilt es insbesondere, Orte des Austausches zu schaffen und Mitarbeitenden aufmerksam zuzuhören. Fragen wie

  • „Wie geht es ihnen? Wie geht es Ihrer Familie?“
  • „Was sind Ihre größten Sorgen und wo kann ich als HR oder Führungskraft unterstützen?“

sind jetzt essenziell und sollten kontinuierlich gestellt werden. So bietet die Krise eben auch eine Chance, füreinander da zu sein und als Team zusammenzuwachsen.

Wie kann Mitarbeitenden wirklich geholfen werden?

In vielen Fällen reicht es aus, eine emphatische Führungskraft zu sein und gemeinsam mit den Mitarbeitenden zu besprechen, wie sich ihr Arbeitsalltag ausgestalten lässt. So können Führungskräfte die nötige Erholung oder Struktur in den Arbeitsalltag ihrer Mitarbeitenden bringen.

Noch viel wichtiger ist allerdings die Erkenntnis, dass manchmal auch professionelle Hilfe gefragt ist und Unternehmen hier auf die Bedürfnisse aller Mitarbeitenden eingehen müssen. In Zeiten von Corona müssen Arbeitgebende mehr denn je das richtige Wissen und sinnvolle Tools bereitstellen, damit ihre Teams mit Konflikt- und Krisensituationen richtig umgehen können.

In einer zunehmend digitalen Arbeitswelt reicht es nicht mehr aus, eine Telefon-Hotline oder ein Postfach einzurichten oder lediglich einen Ansprechpartner vor Ort zu berufen. Vielmehr sollte HR sicherstellen, dass betroffenen Mitarbeitenden und Führungskräften das richtige Wissen bereitgestellt und kommuniziert wird. Das geht beispielsweise ganz klassisch über regelmäßige Trainings und Seminare. Jedoch raten Expert*innen vermehrt dazu, auch digitale Angebote einzubinden, da diese zeit- und ortsungebunden qualifizierte Hilfe bieten. So erhalten Mitarbeitende schnell und bequem die passende Unterstützung für ihre individuellen Anliegen.

Worauf es in Zeiten von Covid-19 ankommt

Die Tools und Möglichkeiten, die Arbeitgebende ihren Mitarbeitenden jetzt an die Hand geben, entscheiden darüber, wie sich die Unternehmenskultur in Zeiten von Corona weiterentwickelt. Gerade mit der steigenden Tendenz für Homeoffice ist das Ziel, eine Vertrauenskultur zu schaffen, in der sich Mitarbeitende wertgeschätzt und unterstützt fühlen. Denn eine gesunde und glückliche Belegschaft trägt maßgeblich dazu bei, dass das Unternehmen stark aus unsicheren Zeiten hervorgeht.

Diese drei Dinge sollten engagierte Führungskräfte, Personal- und Gesundheitsmanager*innen berücksichtigen, wenn sie nach Lösungen suchen, mit denen das Team die Covid-19 Krise gut meistert:

  1. Noch mehr als sonst ein offenes Ohr haben und auf die Fragen und Sorgen der Mitarbeitenden hören
  2. Einen Überblick über die bestehenden professionellen Hilfsangebote im Unternehmen verschaffen und diese kontinuierlich an die Mitarbeitenden kommunizieren
  3. Das Angebot ausweiten und zusätzliche sinnvolle Tools und Inhalte zur Verfügung stellen, um eine lückenlose Mitarbeiterunterstützung zu gewährleisten

Kleinere Unternemen, die keine internen Angebote zur Unterstützung ihrer Mitarbeitenden haben, können auch externe Angebote wie die Telefonseelsorge und andere öffentliche Beratungsstellen kommunizieren. Diese bieten qualifizierte Hilfe an und sind zudem meist kostenlos.

Als digitale Web-App für Mitarbeiterunterstützung hilft Evermood bei der Entwicklung und Einführung eines ganzheitlichen Angebots – von der zentralen Bündelung der Angebote, über präventive Wissensvermittlung bis hin zu der Vernetzung mit qualifizierten Vertrauenspersonen. Denn wir glauben fest daran, dass eine umfangreiche Mitarbeiterunterstützung nicht nur in Zeiten von Corona zum guten Ton eines soliden Unternehmens gehört, sondern fester Bestandteil einer gut funktionierenden Unternehmenskultur ist.

Wenn du glaubst, dass Evermood etwas für dein Unternehmen sein könnte, kontaktiere uns gern für eine kostenlose Demo!

Covid-19: Wie Mitarbeitende jetzt unterstützt werden sollten

Evermood
-
HR & Kultur

Welche Herausforderungen bringt Covid-19 für Unternehmen?

Covid-19 bedeutet nun schon seit knapp zwei Jahren branchenübergreifend Ungewissheit und Anspannung für Arbeitgebende und Arbeitnehmende. Neben der Sorge um Freunde und Familie und der allgemeinen Unsicherheit am Arbeitsplatz, führen Themen wie Sucht, finanzielle Sorgen und soziale Isolation zu einer stärkeren Belastung. Die Corona Pandemie hat damit einen negativen Einfluss auf den mentalen Gesundheitszustand von Mitarbeitenden und letztlich auch den Erfolg des Unternehmens.

Hinzu kommt, dass die Arbeit von zu Hause die interne Kommunikation im Unternehmen und somit die Beratung und Unterstützung von Mitarbeitenden erschwert. So zeigten Studien schon vor der Ausweitung der Arbeit im Homeoffice, dass 82% der Arbeitnehmenden ihre Ansprechperson für Konflikte am Arbeitsplatz nicht kennen (LinkedIn, 2019) und dass jede zweite Person schweigt, wenn sie bei der Arbeit Konflikte erlebt (Forsa, 2018; Deloitte, 2020). Gerade deshalb liegt es nun an Unternehmen, Kommunikationsprozesse und Unterstützungsangebote neu zu denken und ihren Mitarbeitenden Tools und Anlaufstellen bereitzustellen, die den aktuellen Anforderungen gerecht werden.

Was sollten Führungskräfte jetzt tun?

Wenn es darum geht, stark aus der Corona-Krise hervorzugehen, sollte für Unternehmen die Gesundheit, Produktivität und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden eine Top-Priorität einnehmen. Dabei sollten Unternehmen vor allem auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden hören und Kommunikationswege so optimieren, dass sie ihre Belegschaft im Büro, in der Produktion, aber auch im Homeoffice erreichen. Gleichzeitig sollten Mitarbeitende die richtige Ansprechperson jederzeit und von überall kontaktieren können, um Fragen zu stellen und Probleme zu lösen.

Hierzu gilt es insbesondere, Orte des Austausches zu schaffen und Mitarbeitenden aufmerksam zuzuhören. Fragen wie

  • „Wie geht es ihnen? Wie geht es Ihrer Familie?“
  • „Was sind Ihre größten Sorgen und wo kann ich als HR oder Führungskraft unterstützen?“

sind jetzt essenziell und sollten kontinuierlich gestellt werden. So bietet die Krise eben auch eine Chance, füreinander da zu sein und als Team zusammenzuwachsen.

Wie kann Mitarbeitenden wirklich geholfen werden?

In vielen Fällen reicht es aus, eine emphatische Führungskraft zu sein und gemeinsam mit den Mitarbeitenden zu besprechen, wie sich ihr Arbeitsalltag ausgestalten lässt. So können Führungskräfte die nötige Erholung oder Struktur in den Arbeitsalltag ihrer Mitarbeitenden bringen.

Noch viel wichtiger ist allerdings die Erkenntnis, dass manchmal auch professionelle Hilfe gefragt ist und Unternehmen hier auf die Bedürfnisse aller Mitarbeitenden eingehen müssen. In Zeiten von Corona müssen Arbeitgebende mehr denn je das richtige Wissen und sinnvolle Tools bereitstellen, damit ihre Teams mit Konflikt- und Krisensituationen richtig umgehen können.

In einer zunehmend digitalen Arbeitswelt reicht es nicht mehr aus, eine Telefon-Hotline oder ein Postfach einzurichten oder lediglich einen Ansprechpartner vor Ort zu berufen. Vielmehr sollte HR sicherstellen, dass betroffenen Mitarbeitenden und Führungskräften das richtige Wissen bereitgestellt und kommuniziert wird. Das geht beispielsweise ganz klassisch über regelmäßige Trainings und Seminare. Jedoch raten Expert*innen vermehrt dazu, auch digitale Angebote einzubinden, da diese zeit- und ortsungebunden qualifizierte Hilfe bieten. So erhalten Mitarbeitende schnell und bequem die passende Unterstützung für ihre individuellen Anliegen.

Worauf es in Zeiten von Covid-19 ankommt

Die Tools und Möglichkeiten, die Arbeitgebende ihren Mitarbeitenden jetzt an die Hand geben, entscheiden darüber, wie sich die Unternehmenskultur in Zeiten von Corona weiterentwickelt. Gerade mit der steigenden Tendenz für Homeoffice ist das Ziel, eine Vertrauenskultur zu schaffen, in der sich Mitarbeitende wertgeschätzt und unterstützt fühlen. Denn eine gesunde und glückliche Belegschaft trägt maßgeblich dazu bei, dass das Unternehmen stark aus unsicheren Zeiten hervorgeht.

Diese drei Dinge sollten engagierte Führungskräfte, Personal- und Gesundheitsmanager*innen berücksichtigen, wenn sie nach Lösungen suchen, mit denen das Team die Covid-19 Krise gut meistert:

  1. Noch mehr als sonst ein offenes Ohr haben und auf die Fragen und Sorgen der Mitarbeitenden hören
  2. Einen Überblick über die bestehenden professionellen Hilfsangebote im Unternehmen verschaffen und diese kontinuierlich an die Mitarbeitenden kommunizieren
  3. Das Angebot ausweiten und zusätzliche sinnvolle Tools und Inhalte zur Verfügung stellen, um eine lückenlose Mitarbeiterunterstützung zu gewährleisten

Kleinere Unternemen, die keine internen Angebote zur Unterstützung ihrer Mitarbeitenden haben, können auch externe Angebote wie die Telefonseelsorge und andere öffentliche Beratungsstellen kommunizieren. Diese bieten qualifizierte Hilfe an und sind zudem meist kostenlos.

Als digitale Web-App für Mitarbeiterunterstützung hilft Evermood bei der Entwicklung und Einführung eines ganzheitlichen Angebots – von der zentralen Bündelung der Angebote, über präventive Wissensvermittlung bis hin zu der Vernetzung mit qualifizierten Vertrauenspersonen. Denn wir glauben fest daran, dass eine umfangreiche Mitarbeiterunterstützung nicht nur in Zeiten von Corona zum guten Ton eines soliden Unternehmens gehört, sondern fester Bestandteil einer gut funktionierenden Unternehmenskultur ist.

Wenn du glaubst, dass Evermood etwas für dein Unternehmen sein könnte, kontaktiere uns gern für eine kostenlose Demo!


Enable your employees to achieve excellence while staying healthy and motivated.