Motivation und Zufriedenheit im Team: Mit transformationaler Führung zum Erfolg

Leadership

Unzufriedenheit mit der Führungskraft ist einer der häufigsten Gründe, aus denen Beschäftigte ein Unternehmen verlassen. Zu diesem Ergebnis kam eine von Deloitte durchgeführte Studie, welche sich mit Fluktuation und den Auswirkungen auf Unternehmen beschäftigte. Gerade in Zeiten der Great Resignation tragen Führungskräfte also einen großen Teil der Verantwortung, wenn es um langfristige Mitarbeiterbindung und die Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten geht.

“Exzellente Führungsarbeit schafft positive Mitarbeitererlebnisse, wirkt sinnstiftend und ermöglicht persönliches und kollektives Wachstum.”
- Deloitte

Neben vielen weiteren Faktoren hat die Art der Führung erheblichen Einfluss auf die Zufriedenheit mit dem Vorgesetzten. Ein erfolgreicher Führungsstil ist also essenziell, um Beschäftigte zu binden. Doch welcher Führungsstil ist der richtige für ein Unternehmen? Das lässt sich natürlich pauschal nicht beantworten. Dennoch gibt es Führungsstile, die sich häufig bewährt haben. Dazu gehört auch die transformationale Führung.

Transformationale Führung

Transformationale Führung zeichnet sich durch eine intrinsische Motivation der Mitarbeitenden aus. Statt die Beschäftigten nur durch Belohnungen zu motivieren, zeigen Führungskräfte ihnen langfristige Ziele auf und schaffen ein Eigeninteresse der Mitarbeitenden daran, die Organisationsziele zu erreichen. In einer auf solche Weise geprägten Unternehmenskultur existiert ein Gefühl der Sinnhaftigkeit unter Beschäftigten. Es herrscht ein allgemein familiäres Gefühl und Führungskräfte sowie Mitarbeitende teilen gemeinsame Ziele.

Transformationale Führungskräfte sind voller Energie, Leidenschaft und Tatendrang. Sie motivieren die Beschäftigten nicht nur durch Sinngebung, sondern agieren als Vorbildfunktion und zeigen essenzielle Werte auf. Diese Werte können Mitarbeitende übernehmen und sich an ihnen orientieren. Durch das gemeinsame Ziehen am gleichen Strang wird die Moral im Team verbessert und das gesamte Potenzial ausgeschöpft. Diese positiven Veränderungen wirken sich wiederum auf das gesamte Umfeld im Unternehmen aus.

Auswirkungen auf Beschäftigte

Die Effekte transformationaler Führung sind gut untersucht und klar belegt. Wenn Vorgesetzte transformational führen, wirkt sich dies positiv auf unterschiedlichste Faktoren aus. Zu diesen gehören unter anderem:

  • Arbeitszufriedenheit
  • Zufriedenheit mit dem Vorgesetzten
  • Motivation
  • Commitment
  • Vertrauen
  • Identifikation mit dem Unternehmen

Weiter resultiert eine transformationale Führung in einer erhöhten Arbeitsleistung sowie einer besseren physischen und psychischen Gesundheit der Beschäftigten. Sie identifizieren sich stärker mit dem Unternehmen und dessen Zielen. Neben den Auswirkungen auf die Mitarbeitenden hat transformationale Führung aber auch einen positiven Einfluss auf die Innovation und den allgemeinen Unternehmenserfolg.

Die positiven Effekte der transformationalen Führung sprechen also für sich. Doch den Führungsstil in der Praxis anzuwenden ist leichter gesagt als getan. Es gibt viele Herausforderungen, welche Vorgesetzte auf dem Weg zur transformationalen Führungskraft meistern müssen.

Anforderungen an Führungskräfte

Transformationale Führung erfordert ein hohes Maß an Selbstbewusstsein. Führungskräfte müssen bereit sein, Risiken einzugehen und bei allen Handlungen ethischen Prinzipien und Werten zu folgen. Durch das Vorleben und Vermitteln dieser Ideale baut die Führungskraft Vertrauen auf und wird von Mitarbeitenden respektiert. So entwickelt sie sich zum Vorbild.

Vorgesetzte sollten Beschäftigten ihrerseits ebenfalls Vertrauen entgegenbringen und ihnen die nötige Flexibilität bieten, um eigene Entscheidungen zu treffen und die gesetzten Ziele zu erreichen. Es ist wichtig, innovative und kreative Lösungsansätze der Mitarbeitenden zu fördern und sie in Entscheidungsprozesse miteinzubeziehen. Um jedem Teammitglied die Möglichkeit zu geben, sich in seiner Position zu verwirklichen und sich weiterzuentwickeln, müssen Führungskräfte individuelle Bedürfnisse erkennen und berücksichtigen, sowie Möglichkeiten der Weiterentwicklung schaffen.

Transformationale Führungskräfte haben das Potenzial, Unternehmen weiterzubringen, indem sie Mitarbeitende mit ihrer Vision motivieren und sie für die gemeinsamen Ziele begeistern. Die verbesserte Arbeitsmoral und der kulturelle Wandel tragen aktiv zum Wachstum des Unternehmens bei und wirken sich positiv auf das allgemeine Arbeitsklima aus. Die richtige Führung ist zudem essenziell, um Beschäftigte weiterzuentwickeln und langfristig zu binden.

Bei Evermood findest du zahlreiche Angebote zur Beratung und Entwicklung von Führungskräften, wie zum Beispiel interaktive Live-Webinare zu führungsrelevanten Themen. Klingt interessant? Dann kontaktiere uns gern für eine persönliche Demo!

Motivation und Zufriedenheit im Team: Mit transformationaler Führung zum Erfolg

Lennart Jansen
-
Leadership

Unzufriedenheit mit der Führungskraft ist einer der häufigsten Gründe, aus denen Beschäftigte ein Unternehmen verlassen. Zu diesem Ergebnis kam eine von Deloitte durchgeführte Studie, welche sich mit Fluktuation und den Auswirkungen auf Unternehmen beschäftigte. Gerade in Zeiten der Great Resignation tragen Führungskräfte also einen großen Teil der Verantwortung, wenn es um langfristige Mitarbeiterbindung und die Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten geht.

“Exzellente Führungsarbeit schafft positive Mitarbeitererlebnisse, wirkt sinnstiftend und ermöglicht persönliches und kollektives Wachstum.”
- Deloitte

Neben vielen weiteren Faktoren hat die Art der Führung erheblichen Einfluss auf die Zufriedenheit mit dem Vorgesetzten. Ein erfolgreicher Führungsstil ist also essenziell, um Beschäftigte zu binden. Doch welcher Führungsstil ist der richtige für ein Unternehmen? Das lässt sich natürlich pauschal nicht beantworten. Dennoch gibt es Führungsstile, die sich häufig bewährt haben. Dazu gehört auch die transformationale Führung.

Transformationale Führung

Transformationale Führung zeichnet sich durch eine intrinsische Motivation der Mitarbeitenden aus. Statt die Beschäftigten nur durch Belohnungen zu motivieren, zeigen Führungskräfte ihnen langfristige Ziele auf und schaffen ein Eigeninteresse der Mitarbeitenden daran, die Organisationsziele zu erreichen. In einer auf solche Weise geprägten Unternehmenskultur existiert ein Gefühl der Sinnhaftigkeit unter Beschäftigten. Es herrscht ein allgemein familiäres Gefühl und Führungskräfte sowie Mitarbeitende teilen gemeinsame Ziele.

Transformationale Führungskräfte sind voller Energie, Leidenschaft und Tatendrang. Sie motivieren die Beschäftigten nicht nur durch Sinngebung, sondern agieren als Vorbildfunktion und zeigen essenzielle Werte auf. Diese Werte können Mitarbeitende übernehmen und sich an ihnen orientieren. Durch das gemeinsame Ziehen am gleichen Strang wird die Moral im Team verbessert und das gesamte Potenzial ausgeschöpft. Diese positiven Veränderungen wirken sich wiederum auf das gesamte Umfeld im Unternehmen aus.

Auswirkungen auf Beschäftigte

Die Effekte transformationaler Führung sind gut untersucht und klar belegt. Wenn Vorgesetzte transformational führen, wirkt sich dies positiv auf unterschiedlichste Faktoren aus. Zu diesen gehören unter anderem:

  • Arbeitszufriedenheit
  • Zufriedenheit mit dem Vorgesetzten
  • Motivation
  • Commitment
  • Vertrauen
  • Identifikation mit dem Unternehmen

Weiter resultiert eine transformationale Führung in einer erhöhten Arbeitsleistung sowie einer besseren physischen und psychischen Gesundheit der Beschäftigten. Sie identifizieren sich stärker mit dem Unternehmen und dessen Zielen. Neben den Auswirkungen auf die Mitarbeitenden hat transformationale Führung aber auch einen positiven Einfluss auf die Innovation und den allgemeinen Unternehmenserfolg.

Die positiven Effekte der transformationalen Führung sprechen also für sich. Doch den Führungsstil in der Praxis anzuwenden ist leichter gesagt als getan. Es gibt viele Herausforderungen, welche Vorgesetzte auf dem Weg zur transformationalen Führungskraft meistern müssen.

Anforderungen an Führungskräfte

Transformationale Führung erfordert ein hohes Maß an Selbstbewusstsein. Führungskräfte müssen bereit sein, Risiken einzugehen und bei allen Handlungen ethischen Prinzipien und Werten zu folgen. Durch das Vorleben und Vermitteln dieser Ideale baut die Führungskraft Vertrauen auf und wird von Mitarbeitenden respektiert. So entwickelt sie sich zum Vorbild.

Vorgesetzte sollten Beschäftigten ihrerseits ebenfalls Vertrauen entgegenbringen und ihnen die nötige Flexibilität bieten, um eigene Entscheidungen zu treffen und die gesetzten Ziele zu erreichen. Es ist wichtig, innovative und kreative Lösungsansätze der Mitarbeitenden zu fördern und sie in Entscheidungsprozesse miteinzubeziehen. Um jedem Teammitglied die Möglichkeit zu geben, sich in seiner Position zu verwirklichen und sich weiterzuentwickeln, müssen Führungskräfte individuelle Bedürfnisse erkennen und berücksichtigen, sowie Möglichkeiten der Weiterentwicklung schaffen.

Transformationale Führungskräfte haben das Potenzial, Unternehmen weiterzubringen, indem sie Mitarbeitende mit ihrer Vision motivieren und sie für die gemeinsamen Ziele begeistern. Die verbesserte Arbeitsmoral und der kulturelle Wandel tragen aktiv zum Wachstum des Unternehmens bei und wirken sich positiv auf das allgemeine Arbeitsklima aus. Die richtige Führung ist zudem essenziell, um Beschäftigte weiterzuentwickeln und langfristig zu binden.

Bei Evermood findest du zahlreiche Angebote zur Beratung und Entwicklung von Führungskräften, wie zum Beispiel interaktive Live-Webinare zu führungsrelevanten Themen. Klingt interessant? Dann kontaktiere uns gern für eine persönliche Demo!


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